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Angelschein Nordrhein-Westfalen NRW

Romantische Landschaften und großartige Gewässer laden im Bundesgebiet zum ungehemmten Angeln ein. Große Fischfänge stehen bevor. Abenteuer, Freiheit und Entspannung können miteinander vermischt werden und zu einem großartigen Erlebnis für Jung und Alt werden. Doch was sind die Voraussetzungen, um Angeln zu können. Da sich diese von Bundesland zu Bundesland stark unterscheiden, wollen wir nachfolgend die grundsätzlichen Bestimmungen für Nordrhein Westfalen aufführen.

Basis ist der Angelschein Nordrhein-Westfalen. Dieser ist Pflicht und gehört dazu. Wann immer Du eine Angel in die Hand nimmst, ist der Angelschein Nordrhein-Westfalen dabei zu tragen. Der Angelschein Nordrhein-Westfalen ist nicht ohne Voraussetzungen zu erhalten. Diese sind zunächst der geeignete Nachweis einer bestehenden Sachkunde. Sachkunde meint das Wissen rund um die Gewässer-, Fisch-, Geräte- und Rechtskunde, die Angler unbedingt kennen sollten. Nur damit kann ein Angelschein Nordrhein-Westfalen beantragt werden. Um diese Sachkunde nun nachzuweisen, ist eine Prüfung erforderlich. Mittlerweile kann man den Angelschein NRW auch Online vorbereiten, z.B. bei Beute-Fieber.

Angelschein Nordrhein-Westfalen – Die Prüfung

Damit Du den Angelschein Nordrhein-Westfalen erhalten kannst, musst Du dafür eine Prüfung absolvieren. 60 Fragen sollen Zeugnis darüber ablegen, dass Du die notwendige Sachkunde zum Angeln mitbringst. Vermittelt wird dieses Wissen in Lehrkurse, die häufig direkt durch die Angelvereine veranstaltet werden. In der Regel zieht sich der Kurs über 30 Stunden und vermittelt neben der oben benannten Sachkunde auch die Praxis zum Angeln. Danach kannst Du direkt an der Prüfung für den Angelschein Nordrhein-Westfalen teilnehmen.

Für die Teilnahme an den Lehrkursen belaufen sich die Gebühren häufig ca. um die 70 – 200 Euro. Abhängig vom Anbieter. Als erstes entrichtest Du die Prüfungsgebühr mit 50 €. 45 Fragen müssen zudem später beim Test für den begehrten Angelschein Nordrhein-Westfalen richtig beantwortet werden. Hast Du das geschafft, geht es direkt zu der nächsten Fischereibehörde, wo Du den Angelschein Nordrhein-Westfalen beantragen kannst. Kostenpunkt: Zwischen 16 und 48 Euro je nach Dauer. Ausgestellt wird der Angelschein Nordrhein-Westfalen für ein oder 5 Jahre und muss danach regelmäßig verlängert werden.

Angelschein Nordrhein-Westfalen für die Jugend

Auch Jugendliche können einen Angelschein Nordrhein-Westfalen beantragen. Dieser wird als Jugendfischereischein bezeichnet und hat jeweils eine Gültigkeit von einem Jahr. Beantragt werden kann er ab dem 10. Lebensjahr (bis max. zu 16 Jahren). Eine Prüfung ist für den jungen Angelschein Nordrhein-Westfalen nicht erforderlich.

Geangelt werden darf dann aber nur, wenn eine erwachsene Begleitperson mit anwesend ist, die über einen gültigen Angelschein Nordrhein-Westfalen verfügt. Erst mit dem 13. Lebensjahr dürfen Jugendliche die Prüfung ablegen und frühestens mit dem 14. Lebensjahr den Angelschein Nordrhein-Westfalen beantragen. Damit darf dann auch ohne Auflagen an den Gewässern geangelt werden.

Wer als Tourist aus einem anderen Land einreist, kann den Angelschein Nordrhein-Westfalen ohne Prüfung erhalten. Allerdings muss in diesem Fall ein anderer Nachweis der Sachkunde erfolgen.

Angelseen in Nordrhein-Westfalen

Damit Du nicht erst lange nach den wirklich fischreichen Angelseen in Nordrhein-Westfalen suchen müssen, haben wir nachfolgend eine attraktive Liste zusammengestellt. In ganz NRW ist das Angebot an klaren und vor allem sauberen Gewässern recht gut. Der Fischbestand lässt sich allgemein als gesund bezeichnen.

Neben den eigentlichen Angelseen in Nordrhein-Westfalen reizen aber auch Flüsse, Kanäle und Talsperren. Ein kleiner Geheimtipp ist nach wie vor die Aabachtalsperre, die oberhalb von Wünneberg verläuft. Mit einer Länge von 3 Kilometern und bester Trinkwasserqualität finden sich hier große Forellen, Hechte, Zander, Barsche und Elritzen. Das Bootsangeln ist jedoch untersagt. Die Angelkarten für das Abenteuer erhältst Du dafür direkt beim Wasserverband Aabach.

Doch direkt zu den Angelseen in Nordrhein-Westfalen, die wirkliche Paradiese sind. Da ist zum Beispiel die Ville Seenplatte im großen Naturpark Rheinland. Hier berichten Angler seit Jahren von kapitalen Karpfen, die einfach zu fangen sind. Zugleich gehört Ville zu den Top-40 Seen in Deutschland. Der Parkplatz befindet sich in 50 Meter Entfernung. Dieses Gewässer gehört einfach zu den besten Empfehlungen zu den Angelseen in Nordrhein-Westfalen.

Richtige Rekordhechte fangen

Doch die Angelseen in Nordrhein-Westfalen haben noch einen weiteren interessante Kandidaten. Der Biggesee überzeugt durch seine Rekordhechte, die häufig über 40 Pfund auf die Waage bringen. Fischarten: Hecht, Karpfen, Forellen, Schleie und auch reich an Maränen. Die großen Hechte lassen sich besonders einfach nach der Schonzeit fangen. Häufig in den flacheren Teilen des Sees. Das Fischen mit dem Boot ist erlaubt.

Im Südosten von Düsseldorf liegt das Naherholungsgebiet mit seinem Unterbacher See, der ebenfalls zu den Angelseen in Nordrhein-Westfalen zählt. 84 ha groß, 14 Meter tief und einfach gesagt: Voller Fisch. Hecht, Barsch, Karpfen, Schleier und viele Weißfischarten sind zu finden. Die Angelkarten für den See kannst Du beim angrenzenden Campingplatz erwerben.

Blick nach Duisburg
In Duisburg lassen sich ebenfalls interessante Angelseen in Nordrhein-Westfalen erblicken. Die künstliche Seenplatte liegt nur wenige Fahrminuten von der City entfernt und bestehen aus: Wolfsee, Masurensee, Wambachsee, Böllertsee, Wildförstersee und dem Haubachsee. Alle Angelseen in Nordrhein-Westfalen sind direkt miteinander verbunden und verfügen über eine gute Wasserqualität. Die Seenplatte hat teilweise eine Wassertiefe bis zu 20 Metern. Fischarten: Aal, Hecht, Zander, Rotaugen, Rotfedern, Karauschen, Güster, Ukelei, Brassen, Döbel, Schleien und Karpfen.

Abseits der Angelseen in Nordrhein-Westfalen ist aber auch das Angeln am Kanal, direkt im Ruhrpott zur beliebten Alternative geworden. Immerhin lassen sich hier Zander bis zu 20 Pfund angeln. Karpfen wurden häufig sogar bis zu 40 Pfund gefangen. Interessant hierfür ist zum Beispiel der Rhein-Herne-Kanal ab Herne. Mitten zwischen 2 Schleusen liegen die begehrten Plätze.

Aber auch die Häfen der ehemaligen Zechen haben sich zum bevorzugten Gebiet für Angler entwickelt. Ebenso interessant ist der Rhein-Herne Kanal ab Essen. Besonders im Hafenbecken lassen sich weiträumige Spundwände für das Fischen von Zander und Barschen vorfinden. Ein kleiner Traum – auch für Anfänger.

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